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Alles zum Wohl des Gastes (Teil 2)

Fortsetzung zu Teil 1

Es geht um einen  Hoteltest  in einer Clubanlage.

Unsere Aufgabe war es, die Reise ohne Transfer vom Flughafen zum Hotel zu buchen. Jedoch sollten wir am Flughafen versuchen, trotzdem mit dem vom Reiseveranstalter gecharterten Bus zu fahren.

Als wir nach dem Flug in der Halle angekommen sind hielt auch schon jemand das Schild des Clubs hoch und wir steuern diese Person an. Wir gehen hin und fragen, ob es möglich sei, mit dem Bus mitzufahren. Es wird eine Liste abgeglichen und wir erfahren, dass nur noch 1 Platz im Bus frei ist. Daraufhin entscheiden wir uns, mit dem Taxi ins Hotel zu fahren. Dies hat dann für uns den Vorteil, dass wir keine Wartezeit haben beim Check In.

 

Wir werden sehr freundlich begrüßt und der Empfang ist äußerst freundlich. Wir erhalten einige Informationen zu der Lage der Restaurants und zu den Essenszeiten. Dann überreichte uns der Mitarbeiter noch eine Infomappe und spricht eine Einladung aus für die Willkommensveranstaltung morgen Vormittag,

Ein Mittarbeiter begleitet uns zu unserem Apartment und ist uns beim Transport des Gepäcks behilflich. Puh, ohne Hilfe hätten wir uns nie dort hingefunden.  Auch die ersten Tage haben wir uns mehrfach verlaufen, da alles so gleich aussieht und kaum Hinweisschilder mit den Zimmernummern vorhanden sind. Alles ist sehr weitläufig und verwinkelt.

 

Das Apartment ist sehr groß und geräumig. Wir haben direkten Blick auf das Meer. Die Einrichtung wirkt schon älter und abgenutzt. Auf den ersten Blick wirkt es sauber und ordentlich. Schnell noch die Koffer auspacken und dann ist das Erkunden der Anlage angesagt.

 

Entlang der Hauptwege ist alles sehr sauber, ordentlich und gepflegt, Doch um die Ecken oder hinter manche Häuser wie z.B. den Küchentrakt sollte man besser nicht schauen. Es stinkt und uns läuft eine Ratte über den Weg. Entsprechende hygienische Aspekte sind uns später auch im Restaurant aufgefallen, wo wir mehrfach Kakerlaken bemerkt haben.

Wir melden unsere beiden Kinder direkt im Kids-Club an und sie waren so begeistert, dass sie gleich dortbleiben wollen. Auch gut, wir lassen sie dort und vereinbaren, wann wir sie wieder abholen.  Am Abend erhalten wir ein Wochenprogramm für die nächsten Tage und wir machen dann später eine Planung für die nächsten Tage.

Auch den Wellnessbereich schauen wir uns an. Auch hier stellen wir wieder fest, von der üblichen Seite ist alles sehr ansprechend, doch auf der Rückseite völlig unordentlich und lauter Unkraut. Die Wände dort haben schon sehr lange keinen Farbanstrich mehr erhalten,

Wir buchen auch gleich Termine für die Anwendungen, denn schließlich sind wir ja hier, um das Hotel zu testen. Der erste Eindruck von dem Personal war durchweg positiv.

Mann und Kinder begeben sich zum Pool, während ich mich an die Dateneingabe stürze. Meine Motivation dazu ist im Keller, doch es nutzt ja alles nichts. Ich nehme mir vor, mich 2.5 Stunden ausschließlich damit zu befassen und komme auch erstaunlich schnell vorwärts. Auch die ersten Fotos, die mit dem Test zusammenhängen bearbeite ich gleich noch. Anschließend geselle ich mich auch mit zu dem Rest der Familie an den Pool.

Den Abend lassen wir ruhig ausklingen.

Das Frühstück muss zu verschiedenen Zeiten getestet werden. Nun, wir hatten ja genügend Zeit. Wir waren alle zeitig munter, so dass wir gleich zu Beginn da waren, wo das Frühstück begann. Das Buffet war noch nicht vollständig eingedeckt- es fehlten sämtliche Warmspeisen und auch das Obst. Doch im Laufe unseres Aufenthaltes wurde dies aufgefüllt.  So langsam kamen auch weitere Gäste.

Die Willkommensveranstaltung war die reinste Verkaufsveranstaltung für die Ausflüge. Auf Hinweise über die völlig überteuerten Preise reagierte der Mitarbeiter sehr gereizt. Als wir dann doch buchten war der Mitarbeiter uns gegenüber sogar zickig und äußerst gereizt. Wären wir normale Gäste gewesen, so hätten wir bei einem lokalen Anbieter gebucht und uns einen Mietwagen genommen und wir hätten so viel auf eigene Faust unternommen.

Den Tag verbringen wir damit, den Wellness- und Sportbereich zu testen. Hier ist alles sehr ordentlich und ansprechend. Die Mitarbeiter sind sehr freundlich, aufmerksam und hilfsbereit.

Für den Abend reservieren wir uns einen Tisch im dem Restaurant, wo man bedient wird, während die anderen beiden Restaurants Selbstbedienung ist. Hier ist der Service und die Aufmerksamkeit des Personals sehr stark verbesserungswürdig. Das Personal beherrscht teilweise noch nicht einmal die grundlegenden Dinge.  Unsere bestellten Getränke werden auf einem Tablett  serviert, wo außerdem noch leere verschmutzte Gläser stehen. Eine Beratung zu Wein gab es nicht. Die Antwort auf die Bitte um eine Empfehlung war, dass der Mitarbeiter keinen Wein trinkt.

Auch der Mitarbeiter an der Hotelbar  konnte uns nicht mit Fachkompetenz und Flexibilität überzeugen.

Natürlich war an dem Tag auch noch ein wenig Büroarbeit angesagt, denn die Berichte für verschiedene Bereiche mussten geschrieben werden.

Für den nächsten Tag war ein Ausflug geplant. Dieser ging schon recht zeitig los, so dass wir  den Tag schon relativ zeitig beendeten. Wir reservierten den Weckdienst, da dies auch Bestandteil des Hoteltestes ist. Natürlich stellten wir auch unseren Wecker, denn die Erfahrung zeigt, dass der Weckdienst sehr häufig nicht funktioniert.

 

Fortsetzung folgt in Kürze…

Mein Name ist Katja Hoyer. Ich bin Inhaberin einer Testkaufagentur. Durch einen Realitäts-Check versetzen wir uns in die Lage und Situation Ihrer Kunden. Sie erhalten einen Einblick in das Verhalten Ihrer Mitarbeiter. Sie erfahren, wie dieses Verhalten vom Kunden wahr genommen und empfunden wird. Wir geben Ihnen Lösungsvorschläge zur Verbesserung der Qualität im Kundenkontakt. Dadurch ist es Ihnen möglich, Ihre Umsätze zu steigern und sich von Ihren Mitbewerbern abzugrenzen. Profitieren auch Sie von unserer Erfahrung der letzten 19 Jahre. 



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